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Sänk ju for wäting!

Eine Auseinandersetzung mit dem Warten und Erwarten

 

Die zweite Stückentwicklung mit dem Ü18 Clubs des Theaters der jungen Welt, entstanden in 4 Monaten beschäftigt sich mit den persönlichen IDEALEN der Spielenden in Sachen zwischenmenschliche Beziehungen.

 

Eigentlich wollten alle nur schnell und billig nach Leipzig. Dann: 60 Minuten Verspätung. Geschenkte Zeit in der es heißt: Warten. Sich begegnen. Wie unangenehm!

Die erzwungene Zwischenmenschlichkeit an einer Bushaltestelle führte uns in die ganz persönlichen Zwischenmenschlichkeiten von 13 Figuren. Alle jung. Alle verschieden.

Alle haben sie die Taschen und Koffer voll mit Beziehungsballast und Familiendramen und voll mit Erwartungen. Erwartungen an die Liebe, die Freundschaft, an Familie und an sich selbst. Und irgendwann beginnen sie auszupacken.

 

Eine Tasche... die sollte allerdings besser verschlossen bleiben!

 

PREMIERE: 12. Juni 2019 um 20 Uhr, Theater der jungen Welt (Kleine Bühne)

 


Schaukasten: IDEALE

Ein Projekt. Eine Performance. Eine Werkschau.

 

Ich habe mit dem Ü18-Club des Theater der jungen Welt  3 Monate über  den Sinn und Unsinn des Strebens nach Vollkommenheit gearbeitet. Nun präsentieren wir die neueste Kollektion persönlicher Ideale und kreieren einen Ausstellungsraum, in dem wir Schaukasten für Schaukasten unsere Fragen bebildern. Wir bringen unser Publikum in Bewegung: wortwörtlich zwischen Guckkastenformat und offenem Raumkonzept und gedanklich von der Idee übers Ideal zum Idealismus. Gegenseitige Inspiration erwünscht.

Tipp für den idealen Zuschauer: mit gewaschenen Ohren erscheinen.

 

PREMIERE: Donnerstag, 24. Januar 2019 um 20 Uhr im Theater der jungen Welt (Kleiner Saal)

 


"App zum Unglücklichsein"

inspiriert von Paul Watzlawicks "Anleitung zum Unglücklichsein"

 

Eine schwarze Komödie über die Verantwortung des Unglücks

 

Für eine stabile Wirtschaft braucht unser Sozialstaat die stetig zunehmende Hilflosigkeit und Unglücklichkeit seiner Bevölkerung. Wir leisten dazu unseren verantwortungsvollen Beitrag. Unglücklich sein kann jeder. Sich unglücklich machen und es dauerhaft bleiben jedoch will gelernt sein. Die App zum Unglücklichsein führt durch acht Lektionen Schritt für Schritt zum ultimativen Zustand ewiger Unglückseligkeit.

 

Daumen hoch für eine unglückliche Zukunft.

 

Ein Selbsthilfeprojekt des Leipziger Bündnisses gegen Depression e.V. gefördert von der AOK PLUS.

 

PREMIERE: Freitag, 11. Mai 2018 um 19 Uhr in der Moritzbastei (Ratstonne)

 


"alt.ex.com...und was können wir für Sie tun?"

Eine Komödie auf Abwegen

 

Das Seniorentheater WageMut e.V. hat sich in seinem neuen Stück mit der steigenden Lebenserwartung der Menschen und deren Folgen auf humoristische Weise auseinandergesetzt. Entstanden ist eine bitterböses Idee:

 

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, dachten sich die zehn alten Unikate als sie diese Busreise ins ferne Hinterland antraten.
Gut: das Gefährt wirkt schon etwas klapprig und die Mitreisenden fragwürdig, aber eine Reise bekommt man schließlich nicht alle Tage geschenkt, also ist man fest entschlossen sie zu genießen.
Einen langweiligen Reiseführer und einen windigen Kaffeemaschinenvertreter hätte man sicher auch noch verkraftet, aber es kommt weit schlimmer. Eine bittere Wahrheit fällt den Ahnungslosen in den Schoss, die jede Vorstellungskraft übersteigt.

 

"Roadmovie statt Kaffeefahrt" titelte Karsten Kriesel seine Kritik in der LVZ am 27.02.18. "Geistreiche Unterhaltung auf wunderbar schwarz-komödiantische Art" schrieb der Kritiker und bescheinigte uns "eine gelungene Balance zwischen todernstem gesellschaftspolitischem Thema und komischer Umsetzung". Außerdem Tipp des Tages in der LVZ am 21.04.2018.

 

PREMIERE: So, 25. Februar 2018 um 18 Uhr in der naTo

 


Foto: Alina Cyranek
Foto: Alina Cyranek

"Hier werden Sie platziert"

Eine theatrale Collage über die Unbequemlichkeit des Lebens

 

Ein Stück des Theater Selbst & Los der Leipziger Selbsthilfe in Kooperation mit dem Leipziger Bündnis gegen Depression.

 

Inspiriert durch Christel Römers gleichnamigen Essay haben wir den richtigen Platz im Leben gründlich hinterfragt:

Zugewiesen oder frei gewählt, fremdbestimmt oder selber eingebrockt, glücklich oder nur bequem?

Und wenn es nun wirklich der Falsche ist?

 

Wir haben uns von Stuhl zu Stuhl improvisiert, unseren Körpern Ausdruck und unseren Gedanken eine Stimme verliehen. Und mit dem Schalk im Nacken habe wir ein Stück entwickelt, das unsere wilde Suche präsentiert.

 

Lassen Sie sich berühren von 9 mutigen SpielerInnen, die seit Oktober 2015 den Ernstfall proben.                               

 

PREMIERE: 02. Juli 2016 um 19 Uhr in der Halle 5.

 

Tipp des Tages in der LVZ am 26.03.2017

 

Gefördert von der AOK Plus.

 


Foto: Anja Schwede
Foto: Anja Schwede

 

"Altbau - 5 Zimmer, Küche, Bad"

 

Ein Stück gegen die Einsamkeit vom Theater WageMut Leipzig

 

Das Kissen auf der Fensterbank, der Blick auf die Straße gerichtet. Ein Bild von gestern?

Wenn wir alle immer älter werden, wird dann nicht auch die Zeit immer länger, in der wir alleine leben?

Eine Alternative ist in aller Munde:

Man nehme vier Freunde und ein altes Haus. Verrühre alles gründlich zu einem gemeinsamen Leben. Lasse sie Tag und Nacht in ihren Sorgen und ihren Freuden köcheln. Würze das ganze noch mit einem fünften Mitbewohner von ganz spezieller Art und schmecke ab mit einer Brise neugieriger Nachbarin. Dann stelle man das Ganze auf höchste Stufe und warte was passiert, wenn die Suppe überkocht.

 

Erzählt wird humorvoll und ehrlich die Geschichte einer Wohngemeinschaft im Alter.

 

PREMIERE: 7. November 2015, 19 Uhr, DachTheater

 

Tipp des Tages in der LVZ vom 07.11.2015

 

 

 


Foto: Anja Schwede
Foto: Anja Schwede

"Grautöne - Alltagstheater über Dich"

 

Ich bin. Ich kann. Ich brauche.

 

Die Spieler des Theater WageMut Leipzig stellten sich nach 60 Jahren Lebenserfahrung die Frage: Was ist es denn nun, das Mannsein und das Frausein und was gibt es noch?

Wir beleuchteten gestrige und heutige Rollenbilder, fragten nach Rollenprägungen und Beziehungserfahrungen innerhalb unserer Biografien, erforschten die Klischees in unseren Köpfen und untersuchten den Mann und die Frau in uns.

Wir wendeten den Blick auch nach außen, beschäftigten uns mit allerlei Texten, führten Interviews und suchten in einem Workshop mit Menschen außerhalb unseres Theaters nach mehr Geschichten, Meinungen und Erfahrungen. Aus dieser umfangreichen Materialsammlung entstand eine wandelbare Bild- und Szenencollage, in der es zugeht wie im Leben:

 

Mal leicht, mal tragisch und nicht auf jede Frage gibt es eine Antwort.

 

PREMIERE: 21.November 2015, 19 Uhr, DachTheater

 

 Tipp des Tages in der LVZ vom 21.11.2015

 

 


Foto: Julia Fenske
Foto: Julia Fenske

"Von Halunken und Halloren"

Halles Stadtgeschichte als interaktive Führung mit Figurenspiel

 

Eine Geschichtsstunde, die Spaß macht, ein Theaterstück, das Wissen schafft, ein Spiel, das Kreativität entfacht.

 

Dieses interaktive Figurentheater ist eine 90 minütige Stadtführung durch die historische Innenstadt Halles.

 

"...wer in die Gesichter der kleinen Leute gesehen hat, weiss, dass sie diese Geschichten so schnell nicht vergessen. Schöner erzählen kann man sie nicht."  (Jan Frischmuth, Vater und Hallenser, 2015)

 

"Kinder, die wie gebannt der Geschichte ihrer Stadt lauschen! Ich wünschte den Kindern sehr viel mehr solches Lernen und Erleben."

(Sigrid Bach, Patentante und Hallenserin, 2015)